Typische Heimwerker-Unfälle und wie man sie vermeiden kann

 

Jährlich geschehen mehrere hunderttausend Unfälle in Hobby-Werkstätten oder bei kleinen Bauprojekten. Oft geschehen diese Unfälle aufgrund Unerfahrenheit oder Unachtsamkeit im Umgang mit den Werkzeugen. Auch fehlende Schutzmaßnahmen tragen dazu bei, dass teilweise schwerwiegende Verletzungen resultieren.

1. Mangelnde Konzentration

Fehlende Konzentration bei der Arbeit mit teilweise schweren Geräten kann fatale Folgen haben. Unfälle mit Bohrmaschinen, Kreissägen oder Schleifmaschinen sind keine Seltenheit und können Körperteile irreparabel schädigen. Um die Konzentration dauerhaft hoch zu halten, sollten regelmäßige Pausen eingelegt werden, nicht während der Nacht gearbeitet werden und genügend Zeit für ein Projekt eingeplant werden, um Stress durch Zeitdruck zu vermeiden.

2. Schutzkleidung

Häufig denken Heimwerker, sie könnten auf Schutzkleidung im eigenen Heim verzichten. Sie sehen nicht die Notwendigkeit für besondere Schutzmaßnahmen, wenn sie ihr kleines Projekt mit einer großen Baustelle vergleichen. Doch auch wenn vielleicht weniger Risikofaktoren zu Hause vorhanden sind als auf einer Großbaustelle, könnte das Tragen von angemessener Schutzkleidung lebensrettend sein. Zu der Basis-Ausstattung gehören: Schutzbrille, Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Arbeitshandschuhe.

3. Umgang mit den Geräten

Auch wenn die Bedienung von bestimmten Geräten wie z.B. einer Bohrmaschine intuitiv und simpel erscheint, sollte man sich gründlich über die korrekte Handhabung informieren. Wer ohne Vorwissen ein solches Gerät bedient, kann sich schnell verletzen. Es gibt viele Faktoren wie korrekte Haltung, Verwendung von Zusatzteilen und richtige Positionierung des Gerätes, welche unerfahrenen zum Verhängnis werden könnten.